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31. August 2017

Zuschlag für Erweiterung Fraunhofer-Institut Magdeburg

hks l architekten haben den Zuschlag erhalten für den Erweiterungsbau des Fraunhofer-Institutes für Fabrikbetrieb und –automatisierung (IFF) in Magdeburg. Im Rahmen eines VgV-Verfahrens mit Ideenteil konnten hks | architekten mit dem Konzept der Fortführung der vorhandenen Gebäudestruktur in Verbindung mit einer optimalen Grundrissstruktur überzeugen.

Im Zentrum der Forschung des Fraunhofer IFF stehen die Themen Fabrikplanung und -betrieb sowie die Automatisierung. Besonderes Gewicht bekommen hierbei neue Methoden und Technologien des Digital Engineering und ihr umfassender Einsatz bei der Entwicklung, der Herstellung und dem Betrieb von Produkten und Produktionssystemen. Auf dieser Grundlage entwickelt das Institut innovative Lösungen in seinen Forschungsfeldern »Intelligente Arbeitssysteme«, »Ressourceneffiziente Produktion und Logistik« und »Konvergente Versorgungsinfrastrukturen«.

Der Erweiterungsbau beinhaltet zwei Bereiche. Ein Technikum sowie Werkstätten und Büroräume. Die beiden Bereiche sollen zu einer Einheit verbunden und an das vorhandene Gebäude (VDTC) sinnvoll angebunden werden.

Das Konzept von hks | architekten sieht vor, die Fluchten, Geometrien und Höhen des 1. Bauabschnitts aufzunehmen und fortzuführen. Auf der Elb-Seite wird der 4-geschossige Büroriegel weiter geführt und über eine verglaste Brückenkonstruktion mit dem 1. Bauabschnitt niveaugleich verbunden.

Für eine optimale Ver- und Entsorgung wird auch das Technikum vom 2. BA entlang der Straße und mit unmittelbarem Zugang zur Rampe angeordnet. Durch das Drehen des Technikums kann eine Versorgung mit blendfreiem Tageslicht über die großzügig verglaste Nordfassade erfolgen. Alle Arbeitsplätze sollen einen Sichtbezug zur Elbe erhalten. Im Technikum wird dies über transparente Trennwände zu den Denkzellen sowie einer Alu-Glas-Fassade umgesetzt; in den Büros und Kommunikationsbereichen durch das Konzept des Einbundes. In den Elb-abgewandten Räumen werden Technik und Nebennutzflächen ohne Tageslichtanforderung angeordnet. Auf diese Weise lassen sich Technikum und Büroriegel miteinander verschränken und das A/V-Verhältnis optimieren.

In der Außengestaltung werden die Oberflächen, Materialien und Gestaltungselemente vom 1. Bauabschnitt übernommen. Bewährtes wird fortgeführt und optimiert - nicht bewährtes weggelassen.

Ziel ist es, insbesondere von der Elbseite das Gebäudeensemble als ein Haus bzw. ein Standort der Fraunhofer-Gesellschaft wirken zu lassen und dadurch dessen Wahrnehmbarkeit im Wissenschaftshafen von Magdeburg zu stärken. Auf formale und konstruktive Übertreibungen sowie unangemessene Materialwahl wird verzichtet. Stattdessen wird die Gebäudehülle gemäß dem Gebot der Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit hinsichtlich der bauphysikalischen Anforderungen sowie der Tageslichtverfügbarkeit im Technikum optimiert.

 

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