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6. Februar 2018

BIM - Building Information Modeling

Die Zeitschrift DETAIL hat zum Thema BIM Management einen zweiten Themen-Band unter dem Zeichen „Digitale Planungswerkzeuge in der interdisziplinären Anwendung“ aufgelegt. BIM – heute noch eine relativ neue Planungsmethode – nach Meinung der Herausgeber, die auch wir teilen, in ein paar Jahren alltägliches Arbeitsmittel in der digitalen Planung.

Es wurden alle Planungsbeteiligte: Architekten und Ingenieure, Auftraggeber, Bauunternehmer und Institutionen nach ihren persönlichen Erfahrungen mit BIM befragt. Darunter auch Martin Werner, Architekt bei hks | architekten und Vorreiter der BIM-Nutzung im Erfurter Büro.

Seit 2014 werden Neubauprojekte im Erfurter Büro nach der BIM-Methode geplant. Am Beispiel eines komplexen Laborgebäudes des „Center for Infection and Genomics of the Lung“ (CIGL), welches den Hochschulstandort Gießen ab 2018 bereichern wird, erläutert Martin Werner die großen Vorteile und auch die Umstellungen, die BIM nicht nur für Architekten, sondern auch für alle beteiligten Fachplaner mit sich bringt. In der Phase der Umstellung von der 2D-Planung auf die 3D-Planung muss mehr Zeit investiert werden. In allen weiteren Planungsphasen sieht Martin Werner nur Vorteile. Im Ergebnis sollen die Planungsqualität verbessert und Fehler frühzeitig erkannt werden, was einen reibungslosen Bauablauf befördert. Weiterhin fördert die BIM-Methode die Projektkommunikation und ermöglicht mit Hilfe des BIM-Modells einen effektiven Gebäudebetrieb.

Gerade bei einem Gebäude wie dem CIGL, bei dem im Bereich der Technikzentrale bis zu fünf Installationsebenen übereinander liegen, kommt die 2D-Planung schnell an ihre Grenzen. Mit den 3D-Modellen werden nun Musterlabore mit der kompletten Labortechnik und –einrichtung exemplarisch dargestellt, und Varianten können mit dem Betreiber einfach, schnell und zielführend besprochen werden.

Martin Werner begeisterte sich durch den Besuch von BIM-Foren und Symposien und hat sich seitdem kontinuierlich weitergebildet. Zurzeit nimmt er an einer zweistufigen Weiterbildung teil, in deren Ergebnis er EIPOS-zertifizierter „BIM-Experte“ (http://www.eipos.de/weiterbildung/kurs/bim-experte/) sein wird. Während eine weitere Gruppe von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu Power-Usern ausgebildet werden, die BIM in die Projektteams tragen, steht er den Kolleginnen und Kollegen für alle grundlegenden und weiterführenden Fragen zur Verfügung.

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