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18. Oktober 2017

Aller guten Dinge sind DREI - in der Löberfeldkaserne Erfurt

DREIzehn Monate nach dem Richtfest wurden das Dienstgebäude Logistikkommando, das Dienstgebäude Karrierecenter und ein Unterkunftsgebäude feierlich eingeweiht.

Als Arbeitgeber steht die Bundeswehr im ständigen Konkurrenzkampf um geeignete kompetente Mitarbeiter. Nicht zuletzt vor diesem Hintergrund sind funktionale Gebäude entstanden, die nichts mit den vermeintlich tristen Kasernen zu tun haben, die mancher vor Augen hat. In Erfurt entsteht somit ein attraktiver Bundeswehrstandort, an dem die Bestandsgebäude aus dem 1930er Jahren mit den Neubauten ein harmonisches, aber klar strukturiertes Ensemble ergeben, und die Attraktivität der Arbeitsplätze erheblich steigern.

In seiner unter dem Zeichen der Zahl DREI stehenden Grußrede dankte Marco Schlothauer dem Auftraggeber, den Baufirmen, die die Planung in die Realität umgesetzt haben, und den beteiligten Planungsbüros und Gutachtern für das vertrauensvolle, konstruktive und lösungsorientierte Miteinander.

Die magische Zahl DREI findet sich in den unterschiedlichsten Bereichen: in der Politik mit der DREIteilung der Gewalten, die DREIfaltigkeit in der Religion, dem DREIsatz in der Mathematik und den DREI Wünschen, die in Märchen erfüllt werden. Und jetzt auch in der Löberfeldkaserne Erfurt.

Nicht unerwähnt bleiben soll die deutliche Unterschreitung des Budgets. Somit sind diese DREI Gebäude Ausdruck dafür, dass Kosteneinhaltung und Qualität nicht in Widerspruch zueinander stehen. Dem voraus, auch das betonte Marco Schlothauer, ging eine exzellente Vorarbeit bei Bedarfsplanung und der Entscheidungsvorlage-Bau, die ein belastbares Budget abgebildet haben, ohne dass dieses Ergebnis nicht hätte erzielt werden können. So wurde ein Standard umgesetzt, der über dem Üblichen liegt. Es wurden vorgehangene hinterlüftete Fassaden anstatt WDVS unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit und Dauerhaftigkeit, Gründächer mit ihrem positiven Beitrag zum Mikroklima durch Wasserrückhaltung und Kompensation der Versiegelung, Akustikmaßnahmen in den Büros, Fußbodenheizung in den Unterkunftsräumen zur Verbesserung des Nutzerkomforts und nicht zuletzt deren zeitgemäße Ausstattung mit einer Einzel-Nasszelle – in Thüringen erstmals als neuer Bundeswehrstandard - geplant und eingebaut.

Durch die Materialität der Faserzementplattenverkleidung und deren Farbigkeit – hier kommen DREI Farben zum Einsatz - sind die Gebäude eindeutig einander zugehörig. Durch die Fensterformate wiederum entsteht eine klar ablesbare Differenzierung der Nutzungen nach Verwaltung und Unterkünften. Die Neubauten des Ensembles zeugen auch nach innen von der stetigen Weiterentwicklung und Erneuerung des Aufgabenbereiches und des Images der Bundeswehr.

Jedes Haus hat passend zur Nutzung ein Farbthema erhalten, das sich in der Farbigkeit beispielsweise der Treppenhäuser wiederspiegelt. Für das Karrierecenter GRÜN als Farbe des Aufbruchs und der Nachhaltigkeit, für das Logistikkommando BLAU als Farbe der Rationalität und Transparenz, für das Unterkunftsgebäude GELB-ORANGE-Töne als Farben der Lebensfreude und Energie.

Marco Schlothauer schloss mit DREI Wünschen für die Nutzer, die symbolisch ihre Schlüssel in Empfang nahmen:

  • beim Werben um Nachwuchs viel Erfolg und dass Karrierecenter und Unterkunftsgebäude im positiven Sinne zur Attraktivitätsoffensive der Bundeswehr beitragen werden

  • ein gutes Ankommen an Ihren neuen Arbeitsplätzen

  • für alle anstehenden Baumaßnahmen auf der Liegenschaft gutes Gelingen.

 

Quelle Bild: Bundeswehr/Marcus Rott

v. l. Dr. Klaus Sühl, Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL), Marco Schlothauer, hks | architekten GmbH, Michael Sailstorfer, Künstler, Dr. Hans Nelles, Referatsleiter Bundesbau im TMIL

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