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Auszeichnungen

28. April 2022

OTTO-BORST-PREIS 2022

Der "Forum Stadt - Netzwerk historischer Städte e.V." hat 2022 zum 9. Mal den Otto-Borst-Preis für Stadterneuerung ausgelobt. Mit ihm werden herausragende Maßnahmen aus Erhaltung, Sanierung, Umnutzung und Weiterbau ausgezeichnet.

Unser Architekturbüro nahm mit dem Projekt "Sanierung des Heizwerkes Erfurt" in der Kategorie "Stadtbaustein" teil. Michael Rommel für die hks | architekten und Ulf Hestermann für die HEIZcraftWERK Bauherrengemeinschaft nahmen am 28.04.2022 in Meran den Preis entgegen.

 

hks | architekten widmen diesen Paul Börsch, einem Wegbereiter für dieses Projekt und einem Freund der Stadt Erfurt, der das Stadtbild in den Jahren seines Wirkens als Chefstadtplaner der Landeshauptstadt Thüringens mit seinem Wissen und seiner Leidenschaft geprägt und mit seinen Visionen und Ideen Impulse gesetzt hat, die heute und auch in Zukunft wirken.

 

Heizwerk Erfurt

Das Heizwerk der ehem. Königlich Preußischen Gewehrfabrik Erfurt ist ein städtebaulich und architektonisch prägender Bestandteil des Stadtbildes und stellt als Denkmal der Industrie-kultur eines der letzten Zeugnisse des ehem. Industriestandortes im Erfurter Brühl dar.

Das Heizwerk wird an zentraler Stelle neben dem Theater Erfurt zu einem attraktiven und urbanen Stadtbaustein. Die Transformation des gesamten Stadtteils Brühl, Anfang der 1990er Jahre gestartet, zum neuen Wohn- und Kulturort wird mit dieser behutsamen Entwicklung stadtbildprägender Gebäudesubstanz als Wegmarke für Erfurt am neuen Theaterplatz gesehen.

Weit über 125 Jahre Nutzungsgeschichte (zunächst Gewehrfabrik, ab 1915 als ‚Olympia‘ & nach 1945 als ‚Optima‘ Büromaschinenwerk) sind durch die Sanierung, Umnutzung und Erweiterung für die nächsten Generationen gesichert und durch die Veranstaltungsflächen (MASCHINENHALLE, KESSELSAAL + KOHLENBUNKER) für die Stadt als öffentliche Nutzung zugänglich und somit die industriekulturelle Identität neu erlebbar.

Die Architekten hatten die Chance nach einem gewonnenen Wettbewerb im Jahr 2010, sich dem Gebäude vertieft zu widmen. Die landeseigene Entwicklungsgesellschaft als Eigentümer und Auslober des Wettbewerbes hat die Sicherung des Gebäudebestandes parallel zum Wettbewerb initiiert und ausgeführt. Dadurch konnte die vorhandene Ressource ‚Heizwerk Erfurt‘ mit langlebigen, wertigen Baustoffen und Baukonstruktionen errichtet, durch die Sicherungsmaßnahmen in einen sanierungsfähigen Zustand versetzt werden.

Ein neuerlicher Zwischenzustand entstand durch die Abkehr von der im Wettbewerb geplanten Nutzung. Die ‚Bespielung‘ mit Konzerten, Lesungen, Ausstellungen in der MASCHINENHALLE und dem KESSELSAAL und das Potential der Industriebaukultursubstanz, inspirierte die Bauherrengemeinschaft HEIZcraftWERK sich über ein Konzeptverfahren im Jahr 2016 mit dem umgesetzten Nutzungskonzept von ‚Kultur und Kommerz‘ zu bewerben und durchzusetzen und das Heizwerk nach weiteren 2 Jahren Initiierungs- und Entwicklungszeit von der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen zu erwerben.

Die Vermarktungsstrategie des Verkäufers zunächst die Sicherung des Bestandes zu priorisieren. Die Nutzungsüberbrückung des gesicherten Bestandes mit geeigneten temporären Nutzungen als ‚Sicherungsstrategie‘ zu ermöglichen, quasi als Möglichkeitsraum für Zukünftiges ist beispielgebend. Abschließend attraktive Nutzungen in den Gebäuden und dem Ensemble die Chance zu geben, den Bestand zu bewahren und weiter zu nutzen, war hierbei Hoffnung und Vision der landeseigenen Entwicklungsgesellschaft.

Die Neunutzung des historisch bedeutsamen Gebäudebestandes Heizwerk und die Weiternutzung der in Dimension und Charakter vorhandenen Bau- und Raumsubstanz konnte durch einen pluralen und lebendigen Mix aus Kultur- und Veranstaltungsflächen, Gastronomie und moderner Arbeitswelten aktiviert werden.

Die Bausubstanz zeichnet sich durch ihren besonderen Industriecharakter aus. Der Charme der morbiden Oberflächen und Materialien, der nicht mehr genutzten Technik und deren Befestigungen und die grundsolide, stabile Tragstruktur folgte einem übergeordneten Leitbild „ALT bleibt ALT – Wie wenig ist genug?“ als Sanierungskonzept.

Der ‚Radikalität der Verwendung des puren unverfälschten historischen Materials‘ und die ‚Einbeziehung der historischen Zeugnisse ins Konzept‘ stand die dialogische Entscheidung zum Weglassen bei allen Entscheidungen gegenüber.

Im Heizwerk entsteht das Neue im Bestehendem im respektvollen Nebeneinander durch die verbindende und komplementäre Materialisierung des Neuen. Der schroffe Industriecharakter bleibt nahezu unverändert erhalten und wird nur um das Nötigste ergänzt. Die Materialisierung im Alten und Neuen geht über die technisch etablierten Standards hinaus. Traditionelle Baustoffe wie Mauerwerk, Beton und Putzoberflachen Prägen das Heizwerk. Die äußere Hülle wird erhalten und – wo notwendig – gesichert und ergänzt. Gebrauchsspuren der letzten 100 Jahre werden nur dort, wo zwingend erforderlich, repariert. Sowohl die Farbigkeit als auch die Materialität der historischen Baustoffe werden in ihrem ursprünglichen Zustand erhalten. Bis auf wenige Bereiche wird deshalb auf Anstriche verzichtet. ‚Originales‘ steht neben ‚Bestehendem‘ und wird sichtbar belassen.

Die 'graue Energie', die vom Material über den Transport bis zur Konstruktion in diesem Bestandsgebäude steckt, konnte gesichert und perfekt eine neue Nutzung aufnehmen. Neben dem Kulturangebot in den Veranstaltungsräumen, ist die Revitalisierung und Sanierung an sich ein Beitrag zur neuen Kultur des Pflegens und Reparierens von Bausubstanz. Ein Erweiterungsbau ergänzt die bereits gebundene ‚Graue Energie‘ der vorhanden Bausubstanz angrenzend an die beiden Bestandsbauten des Heizwerkes durch eine transparente Gebäudefuge, die eine Zäsur zwischen Neu und Alt darstellt, gleichzeitig den urbanen Charakter der Baumasse stärkt.

Die wechselseitige Kulisse von Bestand und galerieartiger Situation ist ein besonderes Erlebnis, um die Dimension des Treppen- und Wegraumes zu erfahren. Die ergänzenden Treppenhäuser sind für die Erweiterung und den Bestand nutzbar. Energetisch reduzieren die Erweiterungsflächen die thermische Hüllfläche des Bestandes erheblich.

Die Lorenbrücke dient zur Erschließung des Gebäudes in den Kohlenbunker und zur Verbindung in die angrenzenden nördlichen Stadtquartiere dient die Fußgängerbrücke Richtung Norden. Die Neuerrichtung an gleicher Stelle bildet einen repräsentativen Zugang zum Kohlenbunker. Historische Fotos zeigen eine Stahlkonstruktion mit Fachwerkgeometrie als Transportbrücke für die früher in den oberen Gebäudebereich anzutransportierende Kohle.

Der Brückenentwurf für die Spannweite von immerhin 45 Meter in einer Höhe von 17 Meter als Stahlträgerelement auf zwei 21 Meter hohen Pylonen und einem unterspannten Hängewerk benötigt nur 11 Tonne Stahl ist somit materialsparend und optimiert konstruiert. Es entsteht ein eigenständiges, ästhetisch eindrückliches, neu hinzugefugtes Bauelement mit zeichenhafter Wirkung in das Umfeld.

Eine außen sichtbare Veränderung, zeigt sich durch das neu errichtete, gebogene Sheddach hinter dem repräsentativen Schildgiebel der Eingangsfassade. Diese Typologie des Sheddaches entstammt aus dem traditionellen großflächigen Gewerbebau des 19. Jahrhunderts mit der Qualität einer natürlichen Belichtung und Belüftung über die Dachfläche. Diese Qualitäten kommen heute den Nutzern in dieser Arbeitswelt zugute.

Die im Bestandsgiebel durch Klinkerflächen begrenzte Putzfaschen dienen als geometrische Öffnungsbegrenzung für die neuen Giebelöffnungen. Diese komplexe kegelmantelförmige Geometrieform ist nur mithilfe eines dreidimensionalen, digital erzeugten 3-D Gebäudemodells mit der notwendigen geometrischen Präzision planbar und herstellbar. So konnte ein besonders innovativer Ansatz als Neuinterpretation des Industrie-Sheddaches im Bogenverlauf der historischen Ziegelschildgiebels verfolgt werden. Für das Dach wurde einheimisches Fichtenholz tragend und gestaltend eingesetzt.

Mit dem HEIZWERK Erfurt konnten die hks | architekten und die ‚Bauherrengemeinschaft HEIZcraftWERK‘ einen gelungenen Beweis anstellen, dass es sich lohnt dem Erhalt und dem materiellen, wie konstruktiven Weiterbauen des Bestehenden in jedem Fall eine Chance zu geben bevor ein leichtfertiger Abriss unsere industriekulturelle Identität vernichtet.

 

 

 

26. April 2022

BDA Preis Thüringen "eins zu eins"

Der BDA Thüringen lobte 2021 zum vierten Mal den  Preis "eins zu eins" Ausgezeichnete Bauten in Thüringen aus. Ein Preis, der, so die Präambel:

"... unter anderem dazu beitragen soll ... Einbindung langelebiger Architektur in den historisch gewachsenen Bestand sowie architektonisch ausgearbeitete Details für unsere Architekturwahrnehmung herauszustellen."

Von den zahlreichen eingereichten Arbeiten erhielten hks | architekten für die Sanierung des Heizwerks Erfurt diese Auszeichnung.

In der Jurybeurteilung heißt es:

Sensibilität ist wohl das richtige Stichwort, wenn es um die Beschreibung der Herangehensweise bei der Sanierung und Umnutzung des alten Heizwerks in Erfurt geht. Was bei der Spurensuche im denkmalgeschützten Heizwerk zu Tage gefördert wurde, ist auf jeden Fall sehenswert.

Das Gebäude, in unmittelbarer Nähe zum Theater Erfurt gelegen, ist fest im Stadtbild verankert. Insofern war es ein wichtiges Anliegen, das äußere Erscheinungsbild zu erhalten und das Gebäude vor allem inhaltlich zu erneuern. Bereits in den 1990er Jahren erfuhr das ehemalige Kesselhaus eine Nachnutzung als kultureller Veranstaltungssaal. Das Gebäude verfiel dennoch zunehmend. Jetzt wurde das ehemalige Heizwerk endlich aus dem Dornröschenschlaf erweckt und ganzheitlich zu einem modernen Ausstellungs- und Veranstaltungsgebäude mit Büroflächen umgebaut. Der industrielle Charme der Bausubstanz wird behutsam ergänzt mit modernen Architekturelementen.

Viele der im Bestand vorhandenen Materialien wurden akribisch herausgearbeitet und wieder sichtbar gemacht. Backstein, roher Beton und Stahl wurde harmonisch kombiniert mit neutralen Farben, die das Raumerlebnis unterstützen, aber nicht überdecken. Das Denkmal ist der Star und wird durch die Wahl von puren Materialien gekonnt in Szene gesetzt.

„Weniger ist mehr“ war die Maßgabe oder, um es mit den Worten der Architekten zu sagen: „Alt bleibt alt – wie wenig ist genug“?

Die Erhaltung eines Zeugen seiner Zeit, eine sehr aufwändige Sanierung mit viel Liebe zum Detail ist unumstritten preiswürdig.

 

Informationen zum Projekt finden Sie hier.

 

6. November 2020

BDA Architekturpreis 2020: Anerkennung für Ausbildungsgebäude der Bundeswehr

Beim BDA Architekturpreis 2020 Bergisch-Land haben hks | architekten für das Ausbildungs‐ und Unterkunftsgebäude des Ausbildungsmusikcorps der Bundeswehr, Waldkaserne Hilden, eine Anerkennung erhalten. Die Jury urteilt: "Die gekonnte Einfügung in den Kasernen‐Grundriss, die Sorgfalt im Detail, die Konzentration auf eine hohe Funktionalität für die eigentlichen Aufgaben und der hervorstechende Saaltrakt verdienen eine Anerkennung für Architekten und Bauherr."

 

Zum Projekt Unterkunfts- und Ausbildungsgebäude mit Probensälen

23. November 2015

Auszeichnung vorbildlicher Bauten NRW 2015

hks | architekten erhalten für ihr Projekt 'Centre Charlemagne - Neues Stadtmuseum Aachen' die Auszeichnung vorbildlicher Bauten NRW 2015. Die alle fünf Jahre vom Bauministerium NRW und der Architektenkammer ausgelobte Auszeichnung prämiert Gebäude, die in ästhetischer, technischer, sozialer und städtebaulicher Hinsicht als richtungsweisend gelten können. Von 203 eingereichten Objekten wählte die Jury 33 Arbeiten aus ganz Nordrhein-Westfalen aus.

Ihre Entscheidung für das Centre Charlemagne begründet die Jury folgendermaßen: „Die eigentlich unlösbar erscheinende Umstrukturierung eines stadträumlich unattraktiven, jedoch denkmalgeschützten Bürogebäudes aus den sechziger Jahren gelang mithilfe einer ungewöhnlichen Entwurfsidee: Durch die Entkernung der Tiefgarage konnte ein weitläufiges Raumkontinuum für das neue Museum geschaffen und gleichzeitig die behördliche Nutzung in den Obergeschossen beibehalten werden. Der Rückbau der massiven Sockelzonen und die großflächigen Verglasungen der Eingänge, des Museumscafés und des Bürgerservices verknüpfen das Bauwerk wirkungsvoll mit den angrenzenden Freiflächen und sorgen für eine erhebliche städtebauliche Aufwertung der gesamten Umgebung. Die Innenräume überzeugen durch angenehme Proportionen, hervorragende Nutzbarkeit für verschiedene museale Konzepte und eine sorgfältige Detaillierung. Entgegen früherer Planungen ist hier im Rahmen der „EuRegionale 2008“ in prominenter Nachbarschaft des Aachener Rathauses und des Doms keine weitere Architekturikone entstanden, sondern eine der Situation höchst angemessene Stadtreparatur erfolgt.“

Zum Projekt Centre Charlemagne

5. Juni 2015

BDA Preis Thüringen 2015 für Laborneubau Fritz-Lipmann-Institut, Jena

'Exzellenter Beitrag im Institutsneubau' - BDA Preis Thüringen 2015 für Laborneubau Fritz-Lipmann-Institut, Jena

Am 5. Juni 2015 tagte im Erfurter Augustinerkloster die Jury für den BDA Thüringen Preis „1:1“ 2015, vergab drei Preise und sprach vier Anerkennungen aus. Eingereicht waren 32 Objekte, die seit 2010 in Thüringen errichtet wurden.

Dem Institutsneubau gelingt die ruhige Fortschreibung des Cam­pusgeländes auf einem schmal geschnittenen Baufeld. Erhebliche Topografieunterschiede waren auszugleichen. Die Geschossigkeit staffelt sich prägend mit dem ab­fallenden Gelände. Die gestaltete Gebäudekubatur folgt geschickt dem Straßenverlauf. Mit der horizontal eingeschnittenen Fuge in der Fassadenbekleidung wird die Eingangssituation klar definiert. Dahinter sind die Kommunikations­bereiche eingeordnet. Die Obergeschosse koppeln die blockhaft angeordneten Experimen­tierbereiche mit Auswertungs­plätzen an der Straßenfassade. Damit entsteht eine fließend geord­nete Raumsituation, die die innere Kommunikation belebt. Innovativ ist die völlige Umhüllung des Gebäudevolumens mit einer durchscheinenden Glasfasermem­bran. Mit dieser Doppelfassade aus Hülle und durchgehender Glasfas­sade dahinter werden technische Anforderungen an Sonnenschutz, Rettungswege und thermische Konditionierung intelligent verbun­den. Neben dieser Innovation hebt die Jury die ungewöhnliche Antwort auf die städtebauliche Situation im Übergang von der Wohnbebauung zum Campus am Beutenberg hervor. Den Architekten ist ein exzellenter Beitrag im Institutsneubau gelungen. (Protokoll der Jury)

Der Jury gehörten an:

Vorsitz - Frau Prof. Ulla Luther – Staatsbaurätin a.D./ Architektin und Stadtplanerin/ Berlin (Förderverein Bundesstiftung Baukultur/ Gestaltungsbeirätin in Potsdam)
Frau Susanne Wartzeck – Architektin/ Dippertz (Landesvorsitzende BDA Hessen)
Herr Nils Ballhausen – Architekt und Fachjournalist/ Berlin (Redaktion ‚Bauwelt‘)
Herr Klaus Behrens - Architekt/ Mühlberg (Direktor Thüringer Landesrechnungshof)
Herr Amr Soliman – Architekt ETH/ Zürich (SIA BSA)
Herr Prof. Ronald Wanderer - Architekt/ Leipzig (ehem. BDA Landesvorsitzender Sachsen)
Herr Falk Zeitler - Architekt/ Halle/S. (BDA Landesvorsitzender Sachsen-Anhalt)
Die feierliche Preisverleihung und Ausstellungseröffnung fand im Beisein von Frau Ministerin Birgit Keller (Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft) am 02. Juli 2015 im Angermuseum Erfurt statt.

 

Zum Projekt Fritz-Lipmann-Institut

25. April 2014

DMK Award für Nachhaltiges Bauen in Hessen und Thüringen

Für den in Massivholzbauweise errichteten Neubau des Fertigungsstandortes der SimonsVoss Technologies GmbH in Osterfeld, Sachsen-Anhalt, haben hks | architekten im Rahmen des DMK Award für Nachhaltiges Bauen in Hessen und Thüringen eine Auszeichnung erhalten. Prämiert wurden herausragende Leistungen auf dem Gebiet des nachhaltigen Bauens in der Kategorie öffentliche/gewerbliche Objekte. Der neue Sitz der SimonsVoss Technologies GmbH beinhaltet Produktionsflächen und Lagerhallen, die über einen zentralen gläsernen Eingangsbau, der Besprechungsräume und die Cafeteria beherbergt, mit dem Bürotrakt verbunden sind. Standort ist das Gewerbegebiet Heidegrund-Süd nahe der A9. Bereits 2012 erhielten hks | architekten für die Umnutzung und Sanierung des Alten Hörsaals in Erfurt beim Award für Nachhaltiges Bauen in Hessen und Thüringen der Krieger-Stiftung eine Auszeichnung.

Zum Projekt Fertigungsstandort SimonsVoss Technologies AG

23. Mai 2011

BMWi-Preis 2011 Energetische Sanierung "Heizwerk Erfurt-Brühl"

Das Projekt Energetische Sanierung des "Heizwerkes" im Erfurter Brühl erhält den vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie ausgelobten Preis "Architektur mit Energie 2011".

Die Bundesregierung will mit ihrem Energiekonzept den Gebäudebestand in Deutschland bis zum Jahr 2050 so weit modernisieren, dass der Gebäudesektor klimaneutral wird. In einem ersten Schritt sollen mit der Novelle der Energieeinsparverordnung (EnEV) im Jahr 2020 alle Neubauten klimaneutral werden. Für Sanierungen wird langfristig eine 80-prozentige Minderung des Primärenergieverbrauchs angestrebt.

Beim BMWi-Preis »Architektur mit Energie« waren konkrete Projekte mit richtungsweisenden Gebäudekonzepten gefragt. Sie sollten gestalterisch, konzeptionell und technologisch überzeugende Antworten auf die gestellten Herausforderungen liefern. Sowohl Neubauten als auch Sanierungen von Bestandsgebäuden und Projekte mit einer Kombination aus Sanierung und Neubau wurden ausgezeichnet.

Beurteilungskriterien waren: Energieeffizienz und Klimaneutralität - Idee und Innovation - Energiekonzept im städtebaulichen und architektonischen Kontext - Architekturqualität - Vorbildfunktion, Ganzheitlichkeit und Nachhaltigkeit des Lösungsansatzes: Zum Urteil der Jury der EnOB Forschung für Energieoptimiertes Bauen.

Zum Projekt Heizwerk

4. Juni 2009

1. Thüringer Staatspreis für Ingenieure 2009 Krankenhaus Schmalkalden

Der Große Thüringer Ingenieurpreis wird seit 1998 alle zwei Jahre durch die Ingenieurkammer Thüringen für die Umsetzung von innovativen Gedanken des Ingenieurwesens ausgelobt.

Der Anforderung eines Hochbaus, der sich durch seine Bauweise, originelle Konstruktionsprinzipien und eine technisch anspruchsvolle Konstruktion auszeichnet - wie in der Auslobung gefordert - wird der Erweiterungsneubau des Kreiskrankenhauses Schmalkalden in vollem Umfang gerecht.

Entscheidend war, so die Jury, nicht die Größe oder Bedeutung des eingereichten Wettbewerbsbeitrags, sondern der nachvollziehbare ingenieurtechnische Gedanke. Dieser wurde innovativ und ingenieurtechnisch anspruchsvoll umgesetzt mit der 36 m gespannten, berührungslosen Überbrückung des OP-Traktes bei vollem Krankenhausbetrieb. Diese anspruchsvolle konzeptionelle Idee entwickelte hks im Rahmen des Stegreifentwurfes - eine herausragende Anforderung an die konstruktive Umsetzung und Bauausführung.

hks architekten verantworten die Gebäudeplanung. Das Ingenieurbüro Trabert und Partner, Weimar zeichnet verantwortlich für die Tragwerksplanung.

Zum Projekt Kreiskrankenhaus Schmalkalden

22. Juni 2006

Thüringer Staatspreis für Architektur und Städtebau 2006 IHK Erfurt - Anerkennung

»Öffentliche Bauten und ihre Einfügung in städtebauliche Strukturen unter Einbeziehung der Freianlagen und des öffentlichen Raumes« war das Thema der Auslobung und wie geschaffen für das Projekt Sanierung und Erweiterungsbau der IHK Erfurt, das hks architekten zusammen mit den Landschaftsarchitekten von plandrei Landschaftsarchitektur GmbH realisieren konnten.

Die Jury formuliert dazu folgendes: »Mit dem Umbau und der Sanierung des Bürokomplexes für die IHK in Erfurt ist den Architekten ein hervorragendes Ensemble gelungen. Es erfüllt in großem Umfang die Kriterien des Staatspreise des Freistaates Thüringen nach einer beispielhaften innovativen Lösung für ein öffentliches Gebäude und des umgebenden Freiraumes und erhält deshalb eine Anerkennung. (Auszug Protokoll) «

Die maßstäbliche Einordnung und Aufwertung des Umfeldes lässt sich wie folgt zusammenfassen:
In das Gesamtkonzept integriert sind die städtebauliche Umgebung und die angrenzenden Freiflächen. In ihrer Gesamterscheinung stellt die neu genutzte Liegenschaft einen weiteren wichtigen Baustein im Bereich des Regierungsviertels dar.
Die Erweiterungsbauten harmonieren in Maßstab, Öffnungsstruktur und Farbgebung mit dem Altbau, setzten aber gegen den historisierenden Baustil zeitgemäße Akzente. Alt und Neu stellen einen beabsichtigten Kontrast dar und sind somit Zeugen Ihrer verschiedenen Entstehungszeiten.

Zum Projekt Industrie- und Handelskammer

Auszeichnungen + Preise (Auszug)

2011 Preisträger »Architektur und Energie« ausgelobt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie; Preis für das Konzept Energetische Sanierung und Umnutzung Heizwerk Erfurt
2009 Thüringer Staatspreis für Ingenieurleistungen; Preis für die Überbauung des Bestandsgebäudes am Kreiskrankenhaus Schmalkalden
2007 Deutscher Verzinkerpreis; Anerkennung für die Industrie- und Handelskammer, Erfurt
2007 Thüringer Landschaftsarchitekturpreis; Anerkennung für die Freiflächengestaltung der Industrie- und Handelskammer, Erfurt
2006 Thüringer Staatspreis für Architektur und Städtebau, Anerkennung für die Industrie- und Handelskammer, Erfurt
2003 Architekturpreis für freikirchliches Bauen für das Evangelische Gemeindezentrum Gothaer Platz, Erfurt
2003 BDA-Preis Aachen; Anerkennung für Wohnsiedlung Kalkbergstraße, Aachen-Verlautenheide
2000 Staatspreis für Architektur und Wohnungsbau 2000 Rheinland-Pfalz; Preis für das Projekt »Wohnen für Junge Familien an der Alten Ziegelei«, Ahrweiler
2000 BDA-Preis Aachen; Preis für das Projekt »Wohnen für Junge Familien an der Alten Ziegelei«, Ahrweiler
2000 Auszeichnung guter Bauten 2000 des BDA Aachen; Preis für das Projekt Verwaltungszentrum der Kreissparkasse und Rathauserweiterung, Düren
2000 Impulsauszeichnung 2000 »Vorbildliche Projekte im Wohnungsbau«; Preis für das Projekt »Wohnen für Junge Familien an der Alten Ziegelei«, Ahrweiler
1998 Holzbaupreis des Landes Rheinland-Pfalz (Anerkennung)
1995 Holzbaupreis des Landes Nordrhein-Westfalen
1992 Landeswettbewerb NRW, Ministerium für Bauen und Wohnen des Landes Nordrhein-Westfalen; Umweltverträgliches Bauen im Bestand
1988 Staatspreis des Landes Rheinland-Pfalz für Architektur und Städtebau
1988 Bauherrenpreis »Hohe Qualität - tragbare Kosten« des BDA, des Gesamtverbandes der gemeinnützigen Wohnungsunternehmen und des Deutschen Städtetages
1985 Sonderpreis »Das Goldene Haus« im Bundeswettbewerb Bauen in der Gruppe
1981 Peter-Joseph-Lenne Preis für städtische Freiraumgestaltung